Neue Foodsharing-App

Carsharing, Dogsharing, Beesharing, Homesharing – und jetzt auch Foodsharing per App. Ja, Sie lesen richtig! Wenn Sie in den Urlaub fahren wollen und Lebensmittel übrig haben, können Sie diese ab sofort über die App Uxa an andere Leute verschenken. Mithilfe der App können sie ein Foto des Produkts machen, es mit einer kurzen Beschreibung ausstatten – Mindesthaltbarkeitsdatum nicht vergessen – und es dann Nutzern in der näheren Umgebung anbieten. Gründerin von Uxa ist Lisa Zvonetskaya, die es gestört hat, dass sie viele noch genießbare Lebensmittel wegschmeißen musste.
Auch über die Website Foodsharing.de können Nutzer ihr übriggebliebenes Essen an Personen in der Umgebung verteilen. Eine App fürs Teilen von Lebensmitteln gab es bislang aber noch nicht.

Broschüre: Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren

Im Mai 2019 ist die Broschüre „Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren“ des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen erschienen. Die Veröffentlichung enthält viel Wissenswertes über die Bedeutung der Insekten, die Gründe des Insektensterbens, den Insektenschutz und den Erhalt der Artenvielfalt.

Über 200.000 Unterschriften für „Aufbruch Fahrrad“

Fahrrad
© Benjamin Grießmann

Ziel der Initiatoren waren 66.000 Unterschriften – jetzt sind es 206.687 geworden. Allein aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis waren es 17.600 Unterschriften. Das meldet der ADFC-Kreisverband Bonn / Rhein-Sieg e.V. Die Unterschriften wurden am 2. Juni 2019 symbolisch in Düsseldorf übergeben. Die hohe Beteiligung zeige, das einer breiten Bevölkerungsschicht Verbesserungen und Erleichterungen für den Radverkehr wichtig seien. Sehr viele stünden hinter der Forderung nach einem „Fahrradgesetz“ für NRW. Nun ist der Landtag am Zug.

#natürlichEuropa

#natürlichEuropa ist eine gemeinsame Kampagne von Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen zur Europawahl 2019. Die Kampagne setzt sich für die Rechte von Menschen und Tieren, den Schutz der Umwelt und die Erhaltung der Lebensgrundlagen ein. Ziel ist der soziale, ökologische und politische Umbau der EU.

NABU-Protest gegen Ostseetunnel

Der NABU ruft zum Protest gegen den geplanten Ostseetunnel nach Dänemark auf. Die Prognose, dass bis 2030 nur 13.000 Autos und 41 Züge pro Tag den Tunnel queren würden, rechtfertige nicht ein Projekt von diesen Ausmaßen, das nicht nur immens teuer, sondern auch katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt habe. Das Projekt solle als Senktunnel realisiert werden, wobei der Meeresboden aufgerissen werden müsste. Folge sei eine enorme Wassertrübung, die nicht nur den dort lebenden Schweinswalen zum Verhängnis werden könnten. Interessierte haben nun die Möglichkeit eine Protest-Mail an Verkehrsminister Scheuer auf dem NABU-Portal zu unterschreiben.

Der Berg ruft

Die Ausstellung „Der Berg ruft“ erzählt in einzigartigen Bildern und Filmsequenzen über die faszinierende Welt der Berge. Sie zeigt legendäre Erstbesteigungen der berühmtesten Berggipfel unserer Erde und Orte religiöser Verehrung. Höhepunkt ist eine Skulptur des Matterhorns, die im 100 Meter hohen Gasometer Oberhausen richtig zur Geltung kommt. Mittels modernster 3D-Technik wird der Berg im Lauf der Tages- und Jahreszeiten präsentiert. „Der Berg ruft“ läuft noch bis zum 27. Oktober 2019.

Alpen, Blick vom Schneefernerhaus, (c) Benjamin Grießmann

Wolfprävention Baden-Württemberg: Ab Juni Elektrozäune Voraussetzung für Entschädigungen von Nutztierhaltern

Laut einer Pressemitteilung des Umweltministeriums Baden-Württemberg werden aktuell noch Eigentümer, deren Nutztiere Opfer eines Wolfes wurden, unbürokratisch entschädigt; auch wenn ihre Tiere unzureichend geschützt waren.

Das Umweltministerium weist nun darauf hin, dass eine Entschädigung bei unzureichend geschützten Tieren nur noch bis Ende Mai 2019 gezahlt wird. Ab diesem Zeitpunkt ist eine lückenlose Elektroumzäunung in einer Höhe von mindestens 90 Zentimetern Voraussetzung für Entschädigungszahlungen.

Kretschmann Energiebotschafter von Niederösterreich

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann wurde für seinen Einsatz für den Klimaschutz zum „Energiebotschafter der Energiebewegung Niederösterreichs“ ernannt.

Halbzeit bei „Aufbruch Fahrrad“

Innerhalb der vergangenen sechs Monate hat der ADFC NRW zusammen mit der Kölner Organisation RADKOMM zahlreiche Unterstützer und Partner für die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ gewonnen. Finale ist am 2. Juni 2019. Dann sollen die vielen tausend Unterschriftenlisten in Düsseldorf übergeben werden. Mindestens 66.000 Unterschriften sind für eine Lesung im Landtag erforderlich. „Aufbruch Fahrrad“ setzt sich für eine Verkehrswende im Land ein.

Internationaler Tag des Bodens

Am heutigen 5. Dezember 2018 findet der diesjährige Internationale Tag des Bodens statt. Die jährliche Veranstaltung wurde 2002 auf dem 17. Weltkongress der Internationalen Bodenkundlichen Union ins Leben gerufen und macht darauf aufmerksam, dass Böden als lebensnotwendige, nicht erneuerbare Ressource durch Überbauung und Schadstoffeinträge weltweit zunehmend bedroht sind. Sie bieten Lebensraum für rund ein Viertel aller Tier- und Pflanzenarten. Rund 90 Prozent unserer Nahrungsmittel werden auf Böden produziert.

Mit dem Alpinen Felshumusboden wurde dieses Jahr ein „Boden des Jahres“ in Bayern gekürt. Dieser Boden reagiere besonders empfindsam auf Veränderungen des Klimas sowie weitere Umwelteinflüsse und verdeutliche unsere Verantwortung für die Böden, heißt es im Grußwort zur Einladung für die Festveranstaltung. Diese fand bereits am 4. Dezember in der Landesvertretung Bayern in Berlin statt. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat die Schirmherrschaft übernommen.

Die zentrale Veranstaltung in Baden-Württemberg wird erst am Sonntag, 9. Dezember 2018 in Heidelberg ausgerichtet. Ab 13 Uhr wird ein buntes Veranstaltungsprogramm für die ganze Familie organisiert.