Baden-Württemberg: Wettbewerb „Natur nah dran“

Feld mit Mohnblumen

© Benjamin Grießmann

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. unterstützt jährlich zehn Kommunen in Baden-Würrtemberg mit dem Wettbewerb „Natur nah dran“ bei der Umwandlung von jeweils bis zu fünf Flächen in artenreiche Blumenwiesen oder blühende Wildstaudensäume. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.

Noch bis zum 31. Dezember 2017 können sich Kommunen aus Baden-Württemberg für die Teilnahme an der Wettbewerbsrunde 2018 bewerben. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für eine Bewerbung wurde bewusst gering gehalten. Bewerber müssen lediglich ein Bewerbungsformular, ein kurzes Motivationsschreiben sowie einen Ausschnitt des Ortsplans mit den gekennzeichneten Maßnahmeflächen einsenden. Der Wettbewerb läuft bis 2020 (letzte Bewerbung bis zum 31. Dezember 2019).

Protestaktion „Heimische Feldvögel brauchen unsere Hilfe“

Regenwald e.V. Ist ein Verein, der sich schwerpunktmäßig für das Leben und den Schutz der Artenvielfalt in tropischen Regionen einsetzt. Nun ruft er zu einer Protestaktion gegen den Energiepflanzenanbau auf heimischen Feldern auf. Mittlerweile würden Energiepflanzen rund 17 Prozent der Anbauflächen bedecken. Damit verbunden sei ein dramatischer Rückgang der Feldvögel, die auf den kargen Monokulturen nicht genug Nahrung vorfänden. Bedroht seien z.B. die Feldlerche und das Rebhuhn. Mit einer Online-Unterschriftenaktion an die Bundesregierung möchte der Verein auf die Missstände aufmerksam machen.
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