Baden-Württemberg: Wettbewerb „Natur nah dran“

Feld mit MohnblumenDer Naturschutzbund Deutschland e.V. unterstützt jährlich zehn Kommunen in Baden-Würrtemberg mit dem Wettbewerb „Natur nah dran“ bei der Umwandlung von jeweils bis zu fünf Flächen in artenreiche Blumenwiesen oder blühende Wildstaudensäume. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.

Noch bis zum 31. Dezember 2017 können sich Kommunen aus Baden-Württemberg für die Teilnahme an der Wettbewerbsrunde 2018 bewerben. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für eine Bewerbung wurde bewusst gering gehalten. Bewerber müssen lediglich ein Bewerbungsformular, ein kurzes Motivationsschreiben sowie einen Ausschnitt des Ortsplans mit den gekennzeichneten Maßnahmeflächen einsenden. Der Wettbewerb läuft bis 2020 (letzte Bewerbung bis zum 31. Dezember 2019).

Kommunalwettbewerb „HolzProKlima“

HolzstapelDer Kommunalwettbewerb, der von der Initiative HolzProKlima und proHolzBW veranstaltet wird, richtet sich an Gemeinden, Städte und Landkreise in Baden-Württemberg, die verstärkt Holz zum Bauen und Wohnen verwenden.
Holz, das energieintensiv hergestellte Materialien ersetzt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Es speichert zudem das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2), das beim Wachstum aus der Atmosphäre aufgenommen wird. Das größte Klimaschutzpotenzial entfaltet Holz, wenn es mehrfach stofflich wiederverwendet wird.
Bewerbungen können bis Freitag, den 31. März 2017 eingereicht werden. Die erforderlichen Unterlagen stehen unter wettbewerb.holzproklima.de zum Download bereit.

Heidelberg als “Fahrradfreundliche Kommune” ausgezeichnet

Stuttgart, 7. Dezember 2012. Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, verleiht an die Stadt Heidelberg die Auszeichnung “Fahrradfreundliche Kommune”. Mit dem Zertifikat sollen Erfolge in der Fahrradverkehrsförderung gewürdigt werden.
Derzeit umfasst das Heidelberger Radwegenetz rund 120 Kilometer. Weitere Ausbaumaßnahmen, insbesondere zur Anbindung des neu angelegten Stadtteils “Bahnstadt”, sind geplant. Das Rad ist mit einem Anteil von 30 Prozent das innerstädtisch am häufigsten benutzte Verkehrsmittel in Heidelberg. Mit dem Projekt “SchulRadler” will die Stadt Schüler der 5. Klassen dazu motivieren, mit dem Rad zur Schule zu fahren. Eine weitere Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs stellt das Scherbentelefon dar. Hier können Scherben auf Radwegen gemeldet werden, die dann zeitnah von der Müllabfuhr beseitigt werden.
Heidelberg ist Gründungsmitglied der 2010 ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg. Die Auszeichnung wird für eine Dauer von 5 Jahren vergeben. Danach müssen die Kommunen ihre Erfolge zur Förderung des Radverkehrs erneut unter Beweis stellen.
Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg