WMO: CO2-Konzentration auf Rekordniveau

Wolkenformation

© Benjamin Grießmann

Die CO2-Konzentration ist auf ein Rekordniveau von 403,3 ppm gestiegen. Das teilte die Weltwetterorganisation (WMO) mit. 1996 betrug die CO2-Konzentration erst 362 ppm. Noch nie sei ein so starker Anstieg wie vergangenes Jahr verzeichnet worden. Vor 3-5 Millionen Jahren gab es zuletzt so hohe CO2-Werte; bei einem 10 bis 20 Meter höheren Meeresspiegel. Hauptgründe für die heutigen hohen Konzentrationen sehen Experten in der intensiven Landwirtschaft, dem Bevölkerungswachstum und der zunehmenden Industrialisierung.

Trump macht Ernst: Rolle rückwärts beim Klimaschutz

US-Präsident Donald Trump setzt eines seiner Wahlversprechen um und dreht die Uhr in Sachen Klimaschutz weit zurück. Sein Vorgänger Obama hatte eine Regelung durchgesetzt, nach der jede Entscheidung auf ihre Wirkungen auf die Umwelt abgeklopft werden musste. Das umfasste insbesondere auch Effekte auf das Klima. Die ohnehin schon schrumpfende Kohleindustrie musste dadurch Einbußen hinnehmen. Trump hat nun mit einem Dekret die Beschränkungen zurückgenommen und verspricht riesige Gewinne und Arbeitsplätze. Kohle soll damit wieder unbeschränkt gefördert werden können. Doch selbst Lobbyisten der Kohlewirtschaft bezweifeln, dass die ganz großen Zeiten des Energieträgers Kohle wieder zurückkehren werden. Langfristig müssten sich die beteiligten Akteure auf neue Einnahmequellen einstellen.
Umweltaktivisten sind von Trumps Entscheidungen entsetzt. Mit dem neuen Dekret könnten die Ziele des Klimaabkommens von Paris niemals erreicht werden. Dass die USA ihre Klimaschutzzusagen zurücknehmen und damit die Führungsrolle in Sachen Klima an China abtreten, wird von Experten jedoch nicht erwartet.

Globales Problem mit regionalen Folgen – 5. KLIWA-Symposium

Würzburg, 6. Dezember 2012. Der Klimawandel ist ein globales Problem mit regionalen Folgen. Um die Folgen der Klimaveränderung bewältigen zu können, sei eine enge Zusammenarbeit der Bundesländer erforderlich. Das betonten der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber, die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken, der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller sowie der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes Dr. Paul Becker anlässlich des 5. KLIWA-Symposiums, das in Würzburg stattfand.
Das Kooperationsvorhaben “KLIWA” wurde im Jahr 1999 ins Leben gerufen, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft in Süddeutschland zu untersuchen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln.
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