Pilz aus Asien macht Eschen weiterhin zu schaffen

In einigen Teilen Nordrhein-Westfalens sind mehr als 90 Prozent des Eschenbestandes von Pilzen befallen (Hymenoscyphus pseudoalbidus). Folge ist ein dramatisches Absterben der Bäume. Zunächst sind nur die Triebe befallen, danach breitet sich die Krankheit auf den gesamten Baum aus. In öffentlichen Bereichen müssen Bäume gefällt werden, damit sie nicht zum Sicherheitsrisiko werden.
Eine großflächige Bekämpfung der Pilze mit Fungiziden ist nicht möglich. Experten sehen die Nachzüchtung resistenterer Pflanzen als einzige Möglichkeit, dem Baumsterben zu begegnen. Es wird vermutet, dass sich das Problem in den kommenden Jahren noch verschärfen wird. Die Pilze stammen aus Asien und traten in Europa vor rund 30 Jahren zuerst in Skandinavien und Polen auf. Die schnelle Verbreitung der Pilze ist vermutlich eine Folge der Globalisierung.

14. „Hamburger Gespräche für Naturschutz“

Der Nutzungsdruck auf den Wald z.B. als Rohstofflieferant oder Erholungsraum nimmt zu. Über diese Problematik diskutierten Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen auf dem gestern stattfindenden Symposium im Rahmen der 14. „Hamburger Gespräche für Naturschutz“ der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz. 130 Gäste aus Politik, Wirtschaft, NGOs, Medien und Wissenschaft nahmen teil. Es herrschte Einigkeit darüber, dass den zunehmenden negativen Einflüssen auf den Wald durch Umweltwandel und gesellschaftliche Ansprüche entschieden begegnet werden muss.

Waldzustandsbericht 2016 für Baden-Württemberg veröffentlicht

WaldDas Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hat den Waldzustandsbericht 2016 veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass ansteigende Temperaturen, milde Winter, Witterungsextreme und langanhaltende Trockenperioden den Wäldern immer mehr schaden. Der jährliche Waldzustandsbericht wird im Auftrag der Landesregierung durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg (FVA) erstellt.

Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“

Stieleiche

Anlässlich der diesjährigen Naturschutzwoche Niedersachsen startet die Stiftung Zukunft Wald im Rahmen ihres Projekts „Schulwälder gegen Klimawandel“ mit insgesamt neun Aktionen zum Wald- und Artenschutz in den November. Im gesamten Bundesland gehen Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende raus in die Natur und pflanzen eigenhändig mehr als 30.000 Bäume und Sträucher. Ziel der Aktionswoche ist es, junge Menschen spielerisch an die Themen Wald und Umwelt heranzuführen und ein Naturbewusstsein zu fördern.
Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Zukunft Wald vom 2. November 2016

Neues WaldMobil lädt Kinder zum Entdecken ein

Ein neues WaldMobil vermittelt Kindern in Baden-Württemberg Wissen zum Thema Wald. Landwirtschaftsminister Hauk betonte bei der Einweihung die Bedeutung der Waldpädagogik und bedankte sich bei den vielen Ehrenamtlichen, die sich in diesem Bereich einsetzen. WaldMobile können ortsunabhängig zum Einsatz kommen und unterstützen das Ziel, Kinder den Wald ganzheitlich erleben zu lassen.
Waldmobil (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Baden-Württemberg e.V.)