Neuer Bericht: 112 Milliarden Euro pro Jahr für fossile Industrien

Ein heute veröffentlichter Bericht des Overseas Development Institute und des Climate Action Network (CAN) Europe beleuchtet, inwiefern die fossile Industrie in Europa von Subventionen profitiert. Ergebnis: Pro Jahr sind es rund 112 Milliarden Euro.
Die Umweltschutzorganisation WWF, die ebenfalls Mitglied im CAN ist, findet es unbegreiflich, dass die europäischen Staaten umwelt- und klimaschädliche Technologien weiterhin finanziell unterstützen. Als Beispiele werden der Erhalt von Braukohletagebaustätten oder das Steuerprivileg für Dieselkraftstoff genannt. Von der neuen Bundesregierung fordert der WWF, „die Erderhitzung nicht weiter mit öffentlichen Geldern zu befeuern“.

Klimawissen für alle: Englischsprachige Vorlesung startet am 1. Oktober 2017

Anlässlich der Weltklimakonferenz, die im November in Bonn stattfindet, bieten der WWF Deutschland und das Deutsche Klima-Konsortium eine kostenlose Online-Vorlesung zum Thema Klimaschutz an.
Unter den Keyspeakern befindet sich Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Gastwissenschaftler aus Indien, den Malediven und Afrika geben auch den vom Klimawandel direkt betroffenen Ländern in dem Kurs eine authentische Stimme. Als Moderatorin wird Helena Humphrey, Journalistin der deutschen Welle, durch den Klima-Kurs führen.
Die Teilnehmer lernen alles über die Ursachen und Folgen des Klimawandels sowie über mögliche Handlungsoptionen. Die englischsprachige Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich Klimawissen aneignen möchten.
Die Kapitel des Kurses bestehen aus kurzen Videoclips, Quizfragen sowie ergänzenden, interaktiven Lehrmaterialien. Am Ende des Kurses wird ein Zertifikat als Nachweis der Weiterbildung ausgestellt. Teilnehmer können zudem digitale Auszeichnungen, sogenannte Open Badges, erwerben. Dank der Förderung des Auswärtigen Amtes steht der Kurs jedem kostenlos zur Verfügung.

Spenden statt Böllern

SylvesterWer Gutes tun und sein Geld lieber spenden möchte statt für Sylvesterböller auszugeben, kann dies durch Teilnahme an der Spendenaktion „Spenden statt Böllern“ tun. Die Aktion wurde von der Altruja GmbH ins Leben gerufen, die dafür einige Hilfsorganisationen ins Boot geholt hat; darunter z.B. SOS Mediteranee oder den WWF.
Spenden statt Böllern 2016