Ab Juli wieder Pandas im Berliner Zoo

Am 22. August 2012 starb in Berlin der letzte Große Panda in einem deutschen Zoo. Nach langen Verhandlungen ist es gelungen, ein neues Pandapaar für den Berliner Zoo zu finden. China überlässt ausgewählten Zoos die Tiere unter strengen Bedingungen, in der Regel für 15 Jahre. Im Juli soll es soweit sein und das Pärchen kann einziehen. Das chinesische Forstministerium sieht beim Gehege jedoch noch Nachbesserungsbedarf. Zur Übergabe werden Chinas Präsident Xi Jingping und Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet. Tierschützer protestieren gegen eine erneute Haltung von Pandas in Berlin. Versuche Pandas im Berliner Zoo nachzuzüchten, sind bislang gescheitert.

Welt-Pangolintag, 20. Februar 2016

Im Leipziger Zoo leben die einzigen beiden Pangoline des europäischen Kontinents. Wegen ihrer speziellen Ernährungsweise sind die Tiere nicht einfach in zoologischen Gärten zu halten. Die natürliche Heimat der Schuppentiere, wie Pangoline auch genannt werden, liegt in Ost-, Süd- und Südostasien sowie in Afrika südlich der Sahara.
Pangoline sind stark bedroht; darauf machen Naturschutzorganisationen wie Rettet den Regenwald e.V. oder der WWF anlässlich des Welt-Pangolintages am 20. Februar 2016 aufmerksam. Hauptursache für die Bedrohung der Tiere ist die Jagd. Das Fleisch gilt als exotische Spezialität und Körperteile werden in der traditionellen Chinesischen Medizin und bei rituellen Bräuchen verwendet.
Rettet den Regenwald e.V. sammelt im Rahmen einer Petition Unterschriften, die an die Botschaften von China und Vietnam übergeben werden sollen. Am Samstag 20. Februar 2016 können sich Besucher des Leipziger Zoos ausführlich über Schuppentiere informieren und zwischen 10:30 Uhr und 16:00 Uhr Fragen an Vertreter des Vereins stellen (Elefantentempel). Um 11:45 Uhr findet eine große Fütterung der Tiere statt.
Zur Petition: Das Pangolin nicht essen!
Formosa-Ohrenschuppentier – Informationen des Leipziger Zoos