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BaNu - Toolbox für Nutzungsfreundlichkeit und Barrierefreiheit online PDF Drucken E-Mail

BaNu-Logo

Berlin, 21. Juli 2010

Das Bundesverwaltungsamt veröffentlicht eine Toolbox "BaNu", mit der Seitenanbieter ihre Angebote auf Nutzungsfreundlichkeit und Barrierefreiheit überprüfen können. Anhand von Prüfkatalogen lassen sich sowohl Internet-Angebote als auch PDF-Dokumente und Anwendungsprogramme testen.
BaNu steht für "Barrieren finden, Nutzbarkeit sichern". Die Idee dazu entstand auf dem Kongress "Neue Verwaltung". Unterstützt wurde der Entwicklungsprozess vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie von Verbänden und Initiativen, u.a. vom Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI). Die technische Umsetzung oblag der Internet-Agentur MATERNA. Für die Nutzerführung und das Design zeichnen die Agenturen Aperto und feld.wald.wiese verantwortlich.
Die Toolbox ist ab sofort unter www.banu.bund.de erreichbar und steht allen Nutzern kostenlos zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 09:27 Uhr
 
Barrierefreiheit 2.0 PDF Drucken E-Mail

Darmstadt, 22. September 2010

Die eXousia Management gG mbH veranstaltet in Kooperation mit WEB for ALL einen Workshop zum Thema Web 2.0 und Barrierefreiheit. Experten aus Forschung, Praxis und Wirtschaft zeigen die Chancen für NutzerInnen mit Behinderung auf, die mit der Einführung neuer Web-Technologien verbunden sind.

Termin

22. September 2010, 9:50-17:00 Uhr

Veranstaltungsort

Schenck Technologie- und Industriepark
Landwehrstrasse 55, Darmstadt

Veranstalter

eXousia Managemant gGmbH in Kooperation mit WEB for ALL
Veranstaltungsprogramm und weitere Informationen zum Workshop "Barrierefreiheit 2.0 -Wissen für alle"

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 09:30 Uhr
 
Kurzer Film erklärt zentrales Internetportal PDF Drucken E-Mail

Einfach-teilhaben.de ist das zentrale Informations- und Serviceportal des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Arbeitgeber und die Verwaltung. Das Portal wurde jetzt um einen cirka zwei Minuten langen Informationsfilm ergänzt, der die Inhalte und Besonderheiten der barrierefreien Website erläutert.

Der Film soll den Einstieg in das Onlineportal erleichtern, in dem er den Aufbau und die Struktur der Webseite vermittelt. Die Fragen eines Erstbesuchers der Website werden beantwortet: Was bietet das Portal? Wo finde ich relevante Informationen? Wie wende ich die Rechercheangebote an? Wo kann ich meine Meinung zu den Inhalten abgeben?

Das Portal verbessert die Zugänglichkeit durch die schrittweise Übertragung der Inhalte in Alltagssprache, Leichte Sprache und Gebärdensprache. Die Zugänglichkeit profitiert auch von den zusätzlichen Multimedia-Elementen wie Filmen und einem Gebärdensprachavatar.

Das Onlineportal einfach-teilhaben.de des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurde im Juli 2009 freigeschaltet. Es ist nach neun Themenbereichen gegliedert und bietet neben umfassenden Informationen einen nutzerorientierten Service- und Recherchebereich: Dort finden sich unter anderem Formulare, Kontaktdaten von Ansprechpartnern und Suchhilfen rund um das Thema Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 09:40 Uhr
 
Stefan Berninger verstorben PDF Drucken E-Mail

Mannheim, 28. Juni 2010

Stefan Berninger, Initiator des Projekts WEB for ALL, ist am 28. Juni 2010 im Alter von 47 Jahren in Mannheim verstorben. Seine Kollegen beim Verein zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VbI e.V.) und ehemaligen Mitstreiter haben diese Nachricht mit großer Bestürzung und Trauer aufgenommen. Stefan Berninger litt an einer schweren Muskelerkrankung und war auf einen Rollstuhl angewiesen. Seine Arme und Hände konnte er zuletzt kaum noch bewegen. Die schwere Erkrankung hielt ihn jedoch nicht davon ab, sich in vorbildlicher Weise für die Belange anderer Menschen zu engagieren. Durch Engagement wurde das Thema Barrierefreiheit in Deutschland entscheidend vorangebracht. In Heidelberg initiierte er im Jahr 2000 das Projekt für Barrierefreiheit im Internet WEB for ALL. Außerdem war er Mitbegründer des bundesweiten Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI).

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 09:28 Uhr
 
Sonderlösungen sind nicht mehr zeitgemäß PDF Drucken E-Mail

Bonn, 16. Dezember 2009

Menschen mit Behinderung können nur dann ihren Beruf ohne Kompromisse ausüben, wenn ihr Arbeitsplatz an die besonderen Anforderungen ihrer körperlichen Einschränkung angepasst ist. „Individuelle Sonderlösungen, wie sie in Betrieben üblicherweise noch getroffen werden, sind viel zu teuer und im Zeitalter des universal Designs einfach nicht zeitgemäß“, sagt Professor Christian Bühler, Leiter des AbI -Projekts. Wer Menschen mit Behinderung nachhaltig am Arbeitsleben teilhaben lassen möchte, müsse das Umfeld so gestalten, dass sich alle Mitarbeiter – ob mit oder ohne Behinderung – problemlos zurechtfinden könnten. „Viele Arbeitgeber übersehen, dass körperliche Einschränkungen jeden jederzeit treffen können. Auch wenn sie vielleicht wegen eines gebrochenen Arms nur vorübergehend sind“, so Bühler.

Betriebe können eine Integrationsvereinbarung abschließen, in der sie explizit die barrierefreie Informationstechnik am Arbeitsplatz festlegen (Paragraf 83 im Sozialgesetzbuch, Neuntes Buch, SGB IX). Bisher machen davon aber nur wenige Arbeitgeber Gebrauch. Damit sich das ändert, hat das AbI-Projekt einen Leitfaden erstellt, in dem die Vorteile einer Integrationsvereinbarung mit dem Schwerpunkt auf barrierefreie Informationstechnik aufgezeigt werden. Anhand einer Mustervereinbarung wird anschaulich, wie eine solche Vereinbarung konkret aussehen kann und wie sie sich umsetzen lässt.

„Bislang gibt es noch keine Integrationsvereinbarungen, in der die barrierefreie Gestaltung von Informations- und Kommunikationstechnik berücksichtigt werden. Dabei können von einer einheitlichen Regelung alle Seiten profitieren – sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Es wird höchste Eisenbahn, dass sich die Wirtschaft den Anforderungen des universellen Designs stellt“, fordert Bühler.

Den Leitfaden und die Musterintegrationsvereinbarung mit dem Schwerpunkt „Barrierefreie Informations- und Kommunikationstechnik“  finden Sie unter  www.wob11.de/integrationsvereinbarung.html

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 09:32 Uhr
 
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Weiterführende Infos

Sie wollen die Barrierefreiheit Ihrer Website sicherstellen?
Je nach Pro­jekt­stand und Vorkenntnissen der Webgestalter bietet WEB for ALL mehrere Test­verfahren an, die sich an der BITV orientieren. Durch die Test kann während der Erstellung und Erweiterung einer Website die Barrierefreiheit geprüft werden.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Testübersicht.

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