Verkehrssicherheitskampagne „Liebe braucht Abstand“ in weiteren Städten gestartet

Die Verkehrssicherheitskampagne „Liebe braucht Abstand“ thematisiert ausreichende Abstände bei Überholvorgängen zwischen Autos und Radverkehr, aber auch zwischen Rad- und Fußverkehr. Zu wenig Abstand ist für viele Unfälle verantwortlich. Die Aufklärungsarbeit im Rahmen der AGFS-Aufklärungskampagne wurde auf die Städte Aachen, Bochum, Bonn, Köln, Lünen, Paderborn und Wuppertal erweitert.

„Auch die Erwachsenen sollten auf die Straße gehen!“

Prof. Dr. Harald Lesch plädiert in seinem Vortrag beim 9. Hessischen Klimaempfang 2019 für neue Lebensmodelle. Die Menschheit habe sich mittlerweile extrem von der Natur entfernt und könne immer schlechter die Folgen ihres Handelns beurteilen. Es müssten ethische Vorstellungen für die Verwendung von Technologien entwickelt werden. Zum Beispiel müsse die Digitalisierung dringend in eine nachhaltige Strategie eingebettet werden. Die Zeit dränge, mit der Natur lasse sich nicht verhandeln.

Ein Baum für 45 Suchanfragen

Dass das Surfen im Internet sehr viel Energie verbraucht und die Bereitstellung der Infrastruktur einen großen Teil zum Klimawandel beiträgt, ist vielen Nutzer*innen nicht bewusst. Um Energie zu sparen, sollte man zum Beispiel Streaming-Dienste beenden, sobald man das Haus verlässt. Auch bei der Nutzung von Suchmaschinen können Surfer etwas zum Klimaschutz beitragen. Die Suchmaschine Ecosia verwendet Ihre Gewinne, um Bäume zu pflanzen. Die Server werden zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien betrieben.

Kinospot 20.09.

Am 20. September 2019 schließen sich weltweit Erwachsene den Schüler*innen von Fridays For Future an, um gemeinsam für eine Zukunft ohne Klimakrise zu demonstireren. Es finden in hunderten Städten in Deutschland an diesem Tag Demonstrationen statt.

In Kooperation mit renommierten Schauspielern ist anlässlich des Aktionstages ein Kinospot entstanden, der auf die Bedeutung jedes Einzelnen im Kampf um unser Klima aufmerksam macht.

Alle fürs Klima, 20.9.19

Fridays for Future will ab 20. September unter dem Motto „Alle fürs Klima“ eine Woche lang in Bonn streiken. Dazu soll ein Camp im Hofgarten eingerichtet werden. Interessierte können an Vorträgen, Workshops und Diskussionen teilnehmen.

Neue Foodsharing-App

Carsharing, Dogsharing, Beesharing, Homesharing – und jetzt auch Foodsharing per App. Ja, Sie lesen richtig! Wenn Sie in den Urlaub fahren wollen und Lebensmittel übrig haben, können Sie diese ab sofort über die App Uxa an andere Leute verschenken. Mithilfe der App können sie ein Foto des Produkts machen, es mit einer kurzen Beschreibung ausstatten – Mindesthaltbarkeitsdatum nicht vergessen – und es dann Nutzern in der näheren Umgebung anbieten. Gründerin von Uxa ist Lisa Zvonetskaya, die es gestört hat, dass sie viele noch genießbare Lebensmittel wegschmeißen musste.
Auch über die Website Foodsharing.de können Nutzer ihr übriggebliebenes Essen an Personen in der Umgebung verteilen. Eine App fürs Teilen von Lebensmitteln gab es bislang aber noch nicht.

Broschüre: Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren

Im Mai 2019 ist die Broschüre „Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren“ des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen erschienen. Die Veröffentlichung enthält viel Wissenswertes über die Bedeutung der Insekten, die Gründe des Insektensterbens, den Insektenschutz und den Erhalt der Artenvielfalt.

Über 200.000 Unterschriften für „Aufbruch Fahrrad“

Fahrrad
© Benjamin Grießmann

Ziel der Initiatoren waren 66.000 Unterschriften – jetzt sind es 206.687 geworden. Allein aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis waren es 17.600 Unterschriften. Das meldet der ADFC-Kreisverband Bonn / Rhein-Sieg e.V. Die Unterschriften wurden am 2. Juni 2019 symbolisch in Düsseldorf übergeben. Die hohe Beteiligung zeige, das einer breiten Bevölkerungsschicht Verbesserungen und Erleichterungen für den Radverkehr wichtig seien. Sehr viele stünden hinter der Forderung nach einem „Fahrradgesetz“ für NRW. Nun ist der Landtag am Zug.

#natürlichEuropa

#natürlichEuropa ist eine gemeinsame Kampagne von Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen zur Europawahl 2019. Die Kampagne setzt sich für die Rechte von Menschen und Tieren, den Schutz der Umwelt und die Erhaltung der Lebensgrundlagen ein. Ziel ist der soziale, ökologische und politische Umbau der EU.

NABU-Protest gegen Ostseetunnel

Der NABU ruft zum Protest gegen den geplanten Ostseetunnel nach Dänemark auf. Die Prognose, dass bis 2030 nur 13.000 Autos und 41 Züge pro Tag den Tunnel queren würden, rechtfertige nicht ein Projekt von diesen Ausmaßen, das nicht nur immens teuer, sondern auch katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt habe. Das Projekt solle als Senktunnel realisiert werden, wobei der Meeresboden aufgerissen werden müsste. Folge sei eine enorme Wassertrübung, die nicht nur den dort lebenden Schweinswalen zum Verhängnis werden könnten. Interessierte haben nun die Möglichkeit eine Protest-Mail an Verkehrsminister Scheuer auf dem NABU-Portal zu unterschreiben.