Ratgeber „Müllvermeidung und Recycling – 70 praktische Tipps für den Alltag“

Die Redaktion des Magazins NeoAvantgarde hat einen werbefinanzierten Ratgeber mit 70 Tipps zum Thema Müllvermeidung und Recycling erstellt. Mit dabei ist eine Übersicht zur Mülltrennung, die dabei hilft, Abfälle korrekt zuzuordnen.

NABU: Zehn erfolgreiche Jahre „Lebensraum Kirchturm“

Vor zehn Jahren startete der Naturschutzbund Deutschland e.V. die Aktion „Lebensraum Kirchturm“. In diesem Zeitraum wurden mehr als 1.000 Kirchen, die ihren Turm für Falken, Fledermäuse & Co. geöffnet und so dringend benötigten Wohn- und Lebensraum für bedrohten Arten geschaffen haben, ausgezeichnet. 212 der besonders gastfreundlichen Kirchen liegen in Baden-Württemberg. Damit belegt das Bundesland den ersten Platz.

Die meisten Deutschen sind umweltbewusst – beim praktischen Handeln hapert es aber

Das zeigt die Umweltbewusstseinsstudie des Bundesumweltministeriums. 99 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass „zu einem guten Leben eine intakte natürliche Umwelt unbedingt dazu gehört“. Fast alle Befragten sind auch der Überzeugung, dass man für die Umwelt Verantwortung übernehmen müsse. Das eigene praktische Handeln spiegelt diese Überzeugungen aber nicht wider. Viele könnten sich vorstellen, mehr zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Im Alltagshandeln werden die Vorsätze aber aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt.
Die Studie beschreibt weiterhin, dass das Umweltbewusstsein in besser gestellten Milieus ausgeprägter ist als in Bevölkerungsschichten mit geringem Einkommen und Bildungsstand. Doch gerade die sozial Schwächeren seien stärker von Umweltproblemen, wie etwa Lärm oder Luftverschmutzung betroffen. Im aktuellen Bundestagswahlkampf spiele der Umwelt- und Klimaschutz kaum eine Rolle. Ähnliche Ergebnisse zeigten auch schon frühere Umweltbewusstseinsstudien.

Mitmachen! Aktion „#LivingLand – Gib Dein JA einer besseren Landwirtschaft für Mensch und Natur“

Noch bis Anfang Mai können EU-Bürger ihre Stimme über die Verteilung von 60 Milliarden Euro Agrar-Subventionen abgeben. Um die Teilnahme an der Befragung zu erleichtern, bietet der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) im Rahmen der Initiative LivingLand eine Online-Beteiligungshilfe an. Die eingegebenen Daten werden an EU-Agrarkommissar Phil Hogan zusammen mit fünf vorformulierten Fragen zur Agrarreform übermittelt. Auf der Landingpage zu LivingLand können Sie sich über weitere wichtige Fragen informieren. Die Initiative LivingLand wird getragen von BirdLife Europe, dem Europäischen Umweltbüro (EEB) und dem WWF Europe.

Global 2000 und Südwind testen Schokoladenosterhasen

Österreichs Umweltschutzorganisation Global 2000 hat gemeinsam mit Südwind 31 Schokoladenosterhasen auf ihre soziale und ökologische Qualität getestet. Zehn Produkte wurden wegen fehlender Zertifizierung und prekärer Umwelt- und Produktionsbedingungen im Kakaoanbau als sozial und ökologisch bedenklich eingestuft. Das ist ein besseres Ergebnis als im letzten Jahr. Laut Global 2000 trägt mittlerweile immerhin jeder zweite Schokohase ein Gütesiegel.
Ein weiterer Aspekt ist die Belastung mit Pestiziden. In rund zwei Drittel der getesteten Schokoladen wurden Pestizid-Rückstände gefunden. Global 2000-Nachhaltigkeits-Experte Martin Wildenberg betont zwar, dass die Grenzwerte nicht überschritten worden, die genauen Wirkungen auf den Körper aber auch noch nicht genau bekannt seien. Die Schokoladenosterhasen wurden mit einem Ampelsystem bewertet, so dass sich Kunden bei ihrer Kaufentscheidung einfach orientieren können.


Quelle: Youtube-Kanal Global 2000

Schulradwegeplaner Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg können Schüler ihren Schulweg per Rad über ein WebGIS-Tool selbst online erfassen und die Daten Kommunen zur Verfügung stellen. Gefahrenstellen werden somit systematisch erfasst und können dokumentiert werden. Im Vorfeld wurde ein Pilotprojekt in Bietigheim-Bissingen durchgeführt in dessen Verlauf zwischen Juni 2011 und März 2012 der erste Radschulwegeplan (RSWP) des Landes erstellt wurde.

Brennelemente aus Deutschland nach Tihange geliefert

Die Städteregion Aachen fühlt sich von der Bundesregierung alleine gelassen. Das umstrittene Atomkraftwerk Tihange in Belgien wurde mit Brennelementen aus Deutschland beliefert. Genehmigt wurde der Transport im Juni 2016 vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE), das dem Bundesumweltministerium untersteht. Noch im April 2016 forderte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die vorübergehende Stilllegung der betroffenen Reaktoren.

EU-Behörde ECHA: Glyphosat nicht krebserregend

Die für Chemikalien zuständige EU-Behörde ( ECHA, European Chemicals Agency) stuft Glyphosat in einer heute veröffentlichten Studie als nicht krebserregend ein. Durch diese Einschätzung könnte die Zulassung für das Unkrautvernichtungsmittel in der EU verlängert werden. Die Wirkung von Glyphosat ist hoch umstritten. 2015 stufte die Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend” ein. Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen wie Greenpeace werfen der ECHA vor, die Gefahren unter den Teppich zu kehren.

Studie zu Fahrradhelmen vorgelegt

FahrradhelmIm Auftrag des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg und des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hat die HFC Human-Factors-Consult GmbH eine Studie zur Bedeutung des Fahrradhelms durchgeführt. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Fahrradhelme die Folgen von Fahrradunfällen erheblich abmildern können und damit vielfach Leben retten. Darüber hinaus werden Ansätze zur Erhöhung der Helmtragequote aufgezeigt.

Greenpeace-Studie: Frauen und Kinder leiden besonders stark unter Fukushima

Laut einer Greenpeace-Studie ist die Zahl der Menschenrechtsverletzungen bei Frauen und Kindern nach dem Atomunfall im Kraftwerk Fukushima Daiichi deutlich gestiegen. So sei es zu einem Anstieg körperlicher Gewalt und häuslichen Missbrauchs während des Ausnahmezustands gekommen. Und das, obwohl Japan eine Wohlstandsnation und Unterzeichner von Menschenrechtsabkommen ist. In Japan seien besonders verletzliche Gruppen nach dem Super-Gau nicht ausreichend geschützt worden. Frauen und Kinder litten neben gesundheitlichen insbesondere auch an seelischen sowie finanziellen und sozialen Folgen.