Relaunch: Umweltportale NRW und Bayern

Screenshots der Umweltportale NRW und BayernNach einem Relaunch erstrahlen die Umweltportale Nordrhein-Westfalen und Bayern in neuem Glanz. Neben einem überarbeitetem Design bieten die Angebote nun Möglichkeiten zur Personalisierung. So lässt sich eine Umkreissuche ausgehend vom festgelegten Wohnort starten. Beim Umweltnavigator Bayern lassen sich zusätzlich Einstellungen zu Luft- und Pegelmessstationen sowie zu Warnungen vor Lawinen und  Pollenflug vornehmen. Im Zentrum der Anwendungen steht eine intelligente Suchfunktion, die abhängig vom Suchbegriff eine Kartenansicht und Messergebnisse liefert. Das Umweltportal NRW verfügt über eine direkte Anbindung an das Informationssystem für gefährliche Stoffe (IGS) und die Vorschriftensammlung Technischer Umweltschutz (VTU).

Petition „Aufbruch Fahrrad: Verkehrswende für NRW“

Tausende machen sich auf zur Berliner Fahrradsternfahrt 2012Das Aktionsbündnis Aufbruch Fahrrad NRW fordert neun Maßnahmen zur Unterstützung der Fahrradmobilität und hat eine Petition ins Leben gerufen. Die Initiatoren fordern zum Beispiel 1000 Kilometer Radschnellwege bis 2030 oder die kostenlose Fahrradmitnahme im öffentlichen Nahverkehr. Ziel ist, dass die Maßnahmen in einem Radverkehrsgesetz NRW verankert werden. Bis 2025 soll der Radverkehrsanteil in NRW auf 25 Prozent erhöht werden.

Ratgeber „Müllvermeidung und Recycling – 70 praktische Tipps für den Alltag“

Die Redaktion des Magazins NeoAvantgarde hat einen werbefinanzierten Ratgeber mit 70 Tipps zum Thema Müllvermeidung und Recycling erstellt. Mit dabei ist eine Übersicht zur Mülltrennung, die dabei hilft, Abfälle korrekt zuzuordnen.

NABU: Zehn erfolgreiche Jahre „Lebensraum Kirchturm“

Vor zehn Jahren startete der Naturschutzbund Deutschland e.V. die Aktion „Lebensraum Kirchturm“. In diesem Zeitraum wurden mehr als 1.000 Kirchen, die ihren Turm für Falken, Fledermäuse & Co. geöffnet und so dringend benötigten Wohn- und Lebensraum für bedrohten Arten geschaffen haben, ausgezeichnet. 212 der besonders gastfreundlichen Kirchen liegen in Baden-Württemberg. Damit belegt das Bundesland den ersten Platz.

Die meisten Deutschen sind umweltbewusst – beim praktischen Handeln hapert es aber

Das zeigt die Umweltbewusstseinsstudie des Bundesumweltministeriums. 99 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass „zu einem guten Leben eine intakte natürliche Umwelt unbedingt dazu gehört“. Fast alle Befragten sind auch der Überzeugung, dass man für die Umwelt Verantwortung übernehmen müsse. Das eigene praktische Handeln spiegelt diese Überzeugungen aber nicht wider. Viele könnten sich vorstellen, mehr zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Im Alltagshandeln werden die Vorsätze aber aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt.
Die Studie beschreibt weiterhin, dass das Umweltbewusstsein in besser gestellten Milieus ausgeprägter ist als in Bevölkerungsschichten mit geringem Einkommen und Bildungsstand. Doch gerade die sozial Schwächeren seien stärker von Umweltproblemen, wie etwa Lärm oder Luftverschmutzung betroffen. Im aktuellen Bundestagswahlkampf spiele der Umwelt- und Klimaschutz kaum eine Rolle. Ähnliche Ergebnisse zeigten auch schon frühere Umweltbewusstseinsstudien.

Mitmachen! Aktion „#LivingLand – Gib Dein JA einer besseren Landwirtschaft für Mensch und Natur“

Noch bis Anfang Mai können EU-Bürger ihre Stimme über die Verteilung von 60 Milliarden Euro Agrar-Subventionen abgeben. Um die Teilnahme an der Befragung zu erleichtern, bietet der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) im Rahmen der Initiative LivingLand eine Online-Beteiligungshilfe an. Die eingegebenen Daten werden an EU-Agrarkommissar Phil Hogan zusammen mit fünf vorformulierten Fragen zur Agrarreform übermittelt. Auf der Landingpage zu LivingLand können Sie sich über weitere wichtige Fragen informieren. Die Initiative LivingLand wird getragen von BirdLife Europe, dem Europäischen Umweltbüro (EEB) und dem WWF Europe.

Global 2000 und Südwind testen Schokoladenosterhasen

Österreichs Umweltschutzorganisation Global 2000 hat gemeinsam mit Südwind 31 Schokoladenosterhasen auf ihre soziale und ökologische Qualität getestet. Zehn Produkte wurden wegen fehlender Zertifizierung und prekärer Umwelt- und Produktionsbedingungen im Kakaoanbau als sozial und ökologisch bedenklich eingestuft. Das ist ein besseres Ergebnis als im letzten Jahr. Laut Global 2000 trägt mittlerweile immerhin jeder zweite Schokohase ein Gütesiegel.
Ein weiterer Aspekt ist die Belastung mit Pestiziden. In rund zwei Drittel der getesteten Schokoladen wurden Pestizid-Rückstände gefunden. Global 2000-Nachhaltigkeits-Experte Martin Wildenberg betont zwar, dass die Grenzwerte nicht überschritten worden, die genauen Wirkungen auf den Körper aber auch noch nicht genau bekannt seien. Die Schokoladenosterhasen wurden mit einem Ampelsystem bewertet, so dass sich Kunden bei ihrer Kaufentscheidung einfach orientieren können.


Quelle: Youtube-Kanal Global 2000

Schulradwegeplaner Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg können Schüler ihren Schulweg per Rad über ein WebGIS-Tool selbst online erfassen und die Daten Kommunen zur Verfügung stellen. Gefahrenstellen werden somit systematisch erfasst und können dokumentiert werden. Im Vorfeld wurde ein Pilotprojekt in Bietigheim-Bissingen durchgeführt in dessen Verlauf zwischen Juni 2011 und März 2012 der erste Radschulwegeplan (RSWP) des Landes erstellt wurde.

Brennelemente aus Deutschland nach Tihange geliefert

Die Städteregion Aachen fühlt sich von der Bundesregierung alleine gelassen. Das umstrittene Atomkraftwerk Tihange in Belgien wurde mit Brennelementen aus Deutschland beliefert. Genehmigt wurde der Transport im Juni 2016 vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE), das dem Bundesumweltministerium untersteht. Noch im April 2016 forderte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die vorübergehende Stilllegung der betroffenen Reaktoren.

EU-Behörde ECHA: Glyphosat nicht krebserregend

Die für Chemikalien zuständige EU-Behörde ( ECHA, European Chemicals Agency) stuft Glyphosat in einer heute veröffentlichten Studie als nicht krebserregend ein. Durch diese Einschätzung könnte die Zulassung für das Unkrautvernichtungsmittel in der EU verlängert werden. Die Wirkung von Glyphosat ist hoch umstritten. 2015 stufte die Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend” ein. Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen wie Greenpeace werfen der ECHA vor, die Gefahren unter den Teppich zu kehren.