Die meisten Deutschen sind umweltbewusst – beim praktischen Handeln hapert es aber

Das zeigt die Umweltbewusstseinsstudie des Bundesumweltministeriums. 99 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass „zu einem guten Leben eine intakte natürliche Umwelt unbedingt dazu gehört“. Fast alle Befragten sind auch der Überzeugung, dass man für die Umwelt Verantwortung übernehmen müsse. Das eigene praktische Handeln spiegelt diese Überzeugungen aber nicht wider. Viele könnten sich vorstellen, mehr zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Im Alltagshandeln werden die Vorsätze aber aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt.
Die Studie beschreibt weiterhin, dass das Umweltbewusstsein in besser gestellten Milieus ausgeprägter ist als in Bevölkerungsschichten mit geringem Einkommen und Bildungsstand. Doch gerade die sozial Schwächeren seien stärker von Umweltproblemen, wie etwa Lärm oder Luftverschmutzung betroffen. Im aktuellen Bundestagswahlkampf spiele der Umwelt- und Klimaschutz kaum eine Rolle. Ähnliche Ergebnisse zeigten auch schon frühere Umweltbewusstseinsstudien.

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