TV-Tipp: Neptuns vergessene Kinder, 14.11.2016, 21 Uhr, ARD-alpha

Der Film von Florian Gutknecht handelt von dem Biologen Stirling Peverell und dem Fischexperten Lyle Squire, die sich auf eine abenteuerliche Reise begeben. Sie wollen die letzten Sägefische der Erde fangen, um sie zu züchten und so vor dem Aussterben zu retten.
Sägefische – Neptuns vergessene Kinder, 14.11.2016, 21 Uhr, ARD-alpha

Mehr als 265.000 Unterschriften für Pangolins!

„Rettet den Regenwald“ hat über 265.000 Unterschriften zum Schutz des Pangolins gesammelt. Damit gehört die Petition „Das Pangolin nicht essen!“ zu einer der größten der vergangenen 30 Jahre. Tierschützer von Pro Wildlife übergeben die Petition Ende September während der CITES-Konferenz in Johannesburg (Südafrika). Dort beraten 182 Staaten, die das Washingtoner Artenschutzübereinkommen unterzeichnet haben, vom 24.9. an über Handelsverbote mit Wildtieren.
Bitte unterschreibt: Das Pangolin nicht essen!

NABU-Schulung zu Windenergie und Artenschutz

Der NABU-Landesverband Baden-Württemberg bietet eine Schulung für ehrenamtliche Mitglieder zum Thema „Wie muss der Artenschutz bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen berücksichtigt werden?“ an. Die Teilnehmer erfahren u.a., wie Planungshinweise, wie sie z.B. von der LUBW – Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz herausgegeben werden, eingesetzt werden können. Schulungstermin ist am 14. Juli 2016 in der Landesgeschäftsstelle des NABU in Stuttgart. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind bis zum 10. Juli 2016 möglich.
Download Einladungsschreiben Schulung Verbandsbeteiligung (PDF-Datei)
NABU/BUND Dialogforum Erneuerbare Energien

Kurzfristige finanzielle Interessen erschweren den Schildkrötenschutz in Indonesien

Die Stiftung zum Schutz der Meeresschildkröten und ihrer Lebensräume “Turtle Foundation” kämpft auf einer ihrer Projektinseln östlich von Borneo um die Weiterführung des Schutzprogramms. Wie die Stiftung in ihrem aktuellen Newsletter berichtet, hätten die örtlichen Behörden von Sangalaki Ende September mitgeteilt, dass das Schutzprogramm auf der Insel nicht mehr erwünscht sei. Seitdem haben die Schildkrötenschützer vielfältige Anstrengungen unternommen, sich gegen die Entscheidung zu wehren.
Hintergrund seien kurzfristige finanzielle Interessen, die einem nachhaltigen Artenschutz zuwiderlaufen. Mit den Steuereinnahmen im Blick fördere die Lokalregierung den für die Schildkrötenpopulationen schädlichen Massentourismus. So solle ein kürzlich renoviertes Hotel möglichst schnell in Betrieb gehen und ein Tauchressort, das die Umweltstandards nicht einhält, weiterbetrieben werden. Die Turtle Foundation setzt sich für einen sanften Tourismus ein, der eine Erholung der Schildkrötenpopulation erlaubt.
Turtle Foundation im Internet

Wolf erschossen – Jäger vor Gericht

Ein Jäger steht heute in Montabauer vor Gericht, weil er im Westerwald nahe Hartenfels einen Wolf erschossen hat. So berichtet die Rheinzeitung. Der Mann hat die Schüsse zugegeben, will das Tier aber für einen Hund gehalten haben. Die Staatsanwaltschaft lastet dem Jäger an, dass er trotz schlechter Sicht und ohne genaue Revierkenntnisse schoss. Davon abgesehen habe er auch keine Erlaubnis gehabt, wildernde Hunde zu töten.
Die Rückkehr des Wolfes in deutsche Wälder ist 150 Jahre nach seiner Ausrottung ein großer Erfolg für den Artenschutz. Um den fragilen Bestand zu schützen, steht der Wolf unter strengem Schutz (Bundesnaturschutzgesetz § 10 Abs.2 Nr.11 a). Er ist dem Anhang A der EU-Artenschutzverordnung von 1997 (VO (G) 338/97) zuzuordnen.
Erschossener Westerwald-Wolf: Jäger vor Gericht (Meldung der Rheinzeitung vom 14.12.2012)

NABU-Projekt “Willkommen Wolf”