Verhaltenstipps bei Begegnung mit einem Wolf

Eine direkte Begegnung zwischen Mensch und Wolf ist sehr unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat auf seiner Homepage Verhaltenstipps bei Begegnungen mit einem Wolf zusammengestellt. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad Wölfen begegnet, sollte auf sich aufmerksam machen und sich langsam entfernen.

Baden-Württemberg: Wettbewerb „Natur nah dran“

Feld mit Mohnblumen

© Benjamin Grießmann

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. unterstützt jährlich zehn Kommunen in Baden-Würrtemberg mit dem Wettbewerb „Natur nah dran“ bei der Umwandlung von jeweils bis zu fünf Flächen in artenreiche Blumenwiesen oder blühende Wildstaudensäume. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.

Noch bis zum 31. Dezember 2017 können sich Kommunen aus Baden-Württemberg für die Teilnahme an der Wettbewerbsrunde 2018 bewerben. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für eine Bewerbung wurde bewusst gering gehalten. Bewerber müssen lediglich ein Bewerbungsformular, ein kurzes Motivationsschreiben sowie einen Ausschnitt des Ortsplans mit den gekennzeichneten Maßnahmeflächen einsenden. Der Wettbewerb läuft bis 2020 (letzte Bewerbung bis zum 31. Dezember 2019).

Baden-Württemberg fördert Elektromobilität mit Gutscheinen

Elektroauto an einer LadesäuleDas Land Baden-Württemberg fördert die Elektromobilität mit der Vergabe von sogenannten BW-e-Gutscheinen. Profitieren können gemeinnützige Institutionen, Kindertagesstätten, Handwerksbetriebe, Einzelhandelsunternehmen, Bus- und Carsharingunternehmen, Taxibetriebe sowie Fahrschulen. Das Projekt fördert nicht nur die Anschaffung elektrisch angetriebener Autos, Lastwagen und Busse, sondern beispielsweise auch von Lastenrädern, Miet-Pedelecs und Elektrorollern. Neben der Anschaffung können auch Fahrzeugunterhaltungs- und Ladeinfrastrukturkosten bezuschusst werden.

Monitoring-Bericht zum Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg

Das Umweltministerium des Landes und die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) haben den ersten Bericht zu den Folgen des Klimawandels sowie eine Startbilanz zur Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen veröffentlicht. Der Monitoring-Bericht ist im Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg (KSG) verankert und wird alle drei Jahre fortgeführt.

Sieger im Ideenwettbewerb „Kleine HeldeN! mit großen Taten“ stehen fest

Bei dem landesweiten Wettbewerb können Kinder aus Baden-Württemberg auf spielerische Art die unterschiedlichen Aspekte von Nachhaltigkeit kennenlernen. Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat nun die Preisträger ausgezeichnet. Den ersten Preis in Höhe von 1.000 Euro in der Kategorie „Gesundes und nachhaltiges Essen“ erhielt der Johann-Friedrich-Oberlin Kindergarten in Reilingen. In der Kategorie „Tauschen und Teilen“ hat der Waldkindergarten Eichhörnchen e. V. in Tübingen das Rennen gemacht. Mit einem Sonderpreis und 750 Euro wurde die Aktion des VAUDE Kinderhauses in Tettnang gewürdigt.

Südlicher Schwarzwald ist UNESCO-Biosphärenreservat

Die UNESCO hat das Biosphärengebiet Schwarzwald offiziell als Biosphärenreservat anerkannt. Der Beschluss fiel am 14. Juni 2017 auf einer Tagung des internationalen Koordinierungsrates für das UNESCO-Programm „Man and the biosphere“ in Paris. Die offizielle Urkunde wird am 8. Oktober 2017 im Rahmen eines Bürgerfestes in Bernau im Schwarzwald übergeben.

Das Fahrrad wird 200 Jahre alt

Fahrräder in AmsterdamAm 12. Juni 1817 überraschte der Erfinder des Fahrrads, Freiherr Karl von Drais, die Öffentlichkeit mit seiner ersten Ausfahrt. So schreibt es jedenfalls das „Badwochenblatt für die großherzogliche Stadt Baden“ vom 29.7.1817. Man war erstaunt, dass Drais die Strecken von „vier Poststunden Wegs in einer Stunde gefahren ist“. Die Fahrt ging damals von Mannheim nach Schwetzingen; „(…) mehrere Kunstliebhaber (hätten sich) von der großen Schnelligkeit dieser sehr interessanten Fahrmaschine überzeugt.“ Und das, obwohl Drais noch ohne Tretkurbel unterwegs war. Die etablierte sich erst Jahrzehnte später. Das Fahrrad entwickelte sich zum Massenverkehrsmittel und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit.
Anlässlich des Jubiläums widmen sich viele Veranstaltungen dem Thema Fahrrad. Der ADFC richtet am 11. Juni 2017 in Bonn eine Feier aus. Die Große Landesausstellung Baden-Württemberg rund ums Rad läuft noch bis zum 25. Juni 2017.

NABU: Zehn erfolgreiche Jahre „Lebensraum Kirchturm“

Vor zehn Jahren startete der Naturschutzbund Deutschland e.V. die Aktion „Lebensraum Kirchturm“. In diesem Zeitraum wurden mehr als 1.000 Kirchen, die ihren Turm für Falken, Fledermäuse & Co. geöffnet und so dringend benötigten Wohn- und Lebensraum für bedrohten Arten geschaffen haben, ausgezeichnet. 212 der besonders gastfreundlichen Kirchen liegen in Baden-Württemberg. Damit belegt das Bundesland den ersten Platz.

Schulradwegeplaner Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg können Schüler ihren Schulweg per Rad über ein WebGIS-Tool selbst online erfassen und die Daten Kommunen zur Verfügung stellen. Gefahrenstellen werden somit systematisch erfasst und können dokumentiert werden. Im Vorfeld wurde ein Pilotprojekt in Bietigheim-Bissingen durchgeführt in dessen Verlauf zwischen Juni 2011 und März 2012 der erste Radschulwegeplan (RSWP) des Landes erstellt wurde.

Untersuchung: Landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Baden-Württemberg frei von Gentechnik

Feld mit MohnblumenDas Land Baden-Württemberg führt seit 2004 jährlich in einem Ernte-Monitoring-Programm Untersuchungen auf gentechnisch veränderte Organismen durch. 2015 und 2016 gab es für keine Pflanzenart Hinweise auf gentechnische Veränderungen. Der baden-württembergische Verbraucherminister Peter Hauk spricht von einem erfreulichen Ergebnis, das den Erfolg der auf den Weg gebrachten Maßnahmen zeige.

Zuständig für die Untersuchungen auf gentechnisch veränderte Organismen sind das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg bzw. das Landwirtschaftliche Technologiezentrum (LTZ) Augustenberg für entsprechende Untersuchungen in Saatgut und Futtermitteln.