scinexx.de: Klimaphänomene fördern Belastungen durch toxische Algenblüten

Das Klima-Phänomen El-Niño hat riesige Teppiche aus Algen und Cyanobakterien zur Folge. Experten vermuten, dass Speisemuscheln und Krabben immer öfter mit Algengiften belastet sein könnten, berichtet das Wissensmagazin scinexx.de. In den von El Niño betroffenen Gebieten muss die Muschelernte immer wieder ausgesetzt werden. Durch den Klimawandel nehmen extreme El Niños in den letzten Jahrzehnten zu.
Giftige Muscheln durch El Nino & Co (scinexx.de)
Climatic regulation of the neurotoxin domoic acid (PNAS)

Greenpeace warnt vor Ethoxyquin in Fischprodukten

Greenpeace hat 54 Fischprodukte aus Lachs, Forelle, Dorade und Wolfsbarsch auf die Substanz Ethoxyquin untersuchen lassen. In allen 38 Speisefischen aus konventionellen Aquakulturen wurden hohe Mengen der Chemikalie, die bis 2011 auch als Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurde, festgestellt. Mittlerweile ist der Einsatz von Ethoxyquin in der EU verboten. Greenpeace bemängelt, dass für Fischprodukte keine Grenzwerte existieren und ruft Verbraucher auf, in den Supermärkten nachzufragen, was diese zu tun gedenken, um die Chemikalie aus den Produkten zu verbannen.
Ethoxyquin: Verbotenes Pflanzenschutzmittel in Speisefisch – Laborergebnisse in der Übersicht (Greenpeace)
Greenpeace-Fischratgeber, gedruckt oder als App für Ihr Smartphone

Billige Lebensmittel erzeugen Kosten für die Gesellschaft (3sat makro)

In einem Interview mit dem 3sat-Wirtschaftsmagazin makro plädiert der Agrarexperte Ulrich Hamm für nachhaltig produzierte Lebensmittel. Dafür müssten auch höhere Preise in Kauf genommen werden. Anderenfalls würden Kosten für andere Dinge wie sauberes Trinkwasser oder die Krankenversicherung steigen. Lebensmittel könnten nur deshalb so billig hergestellt werden, weil die Landwirtschaft nicht für die Folgekosten, die in unserer Gesellschaft entstehen, aufkommen müsste. Als Beispiele nennt Hamm die Belastung von Trinkwasser mit Nitrat und Pflanzenschutzmitteln, die Auswirkungen des Antibiotikaeinsatzes in der Massentierhaltung oder das Bienensterben. Wenn Obstbaumblüten von Menschenhand bestäubt werden müssten, werde es erst richtig teuer.
Preise müssen steigen – Agrarwissenschaftler fordert Ende der Billig-Lebensmittel (3sat makro)

Umfrage zum Thema Verpackungsfreies Einkaufen

Was denken Sie zum Thema Verpackungsfreier Lebensmitteleinkauf? Wären Sie bereit, eigene Behälter mit in den Supermarkt zu bringen? Was wären Ihnen verpackungsfreie hochqualitative Lebensmittel wert? Diesen und weiteren Fragen zur Akzeptanz verpackungsfreier Lebensmittel geht eine Online-Umfrage auf den Grund, die im Rahmen einer Projektarbeit im Masterstudiengang Sales Management an der Fachhochschule für Ökonomie und Management in Münster durchgeführt wird.
Online-Fragebogen Verpackungsfreies Einkaufen

Demonstration “Wir haben es satt!”

Das Netzwerk “Wir haben es satt!” ruft am 19. Januar 2013 zu einer Demonstration auf. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Berliner Hauptbahnhof. Um 12 Uhr ziehen die Teilnehmer zum Kanzleramt. Unter dem Motto “Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!” soll für eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft demonstriert werden. Das Bündnis aus Umweltverbänden, Hilfsorganisationen und weiteren NGOs sieht 2013 wegen der gemeinsamen EU-Agrarreform und der Bundestagswahl als entscheidendes Jahr für eine ökologische Wende in der Landwirtschaft an. Unterstützt wird das Vorhaben von Unternehmen der Biobranche.
Website zur Demo”Wir haben es satt!”
Kampagnen-Website “Meine-Landwirtschaft.de”