Studie zu Fahrradhelmen vorgelegt

FahrradhelmIm Auftrag des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg und des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hat die HFC Human-Factors-Consult GmbH eine Studie zur Bedeutung des Fahrradhelms durchgeführt. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Fahrradhelme die Folgen von Fahrradunfällen erheblich abmildern können und damit vielfach Leben retten. Darüber hinaus werden Ansätze zur Erhöhung der Helmtragequote aufgezeigt.

Fahrradhelme retten Leben und schützen vor Verletzungen (Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg)

Helmstudie Kurzfassung (PDF-Datei)

Helmstudie Langfassung (PDF-Datei)

Frankreich: Bis zu 200 Euro Zuschuss für E-Bikes/E-Trikes/E-Quads

Frankreich unterstützt seit heute neben E-Autos auch die Anschaffung von E-Bikes, E-Trikes oder E-Quads mit einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h und modernen Lithium-Ionen-Akkus. Der einmalige Zuschuss beträgt 200 Euro. Das Programm ist zunächst bis Ende Januar 2018 befristet. Die Subventionierung von Elektrofahrzeugen scheint Wirkung zu zeigen. In Norwegen, wo E-Bikes seit Anfang 2016 gefördert werden, hat sich der Umsatz innerhalb eines Jahres fast verdoppelt.

Quelle: Frankreich subventioniert E-Bikes – Radeln leicht gemacht (SWR)

SWR-Landesschau: Entspannter fahren mit Strom – Hilfe im E-Bike-Dschungel (inkl. Filmbeitrag)

19. Radreisemesse Bonn

Am 19. März 2017 veranstaltet der ADFC die 19. Radreisemesse in Bonn. Die Veranstaltung bietet eine umfangreiche Vielfalt an Informationen und Aktivitäten rund um das Thema Fahrrad und Reisen. Rund 100 in- und ausländische Aussteller präsentieren sich einem interessierten Publikum.
Webportal der RadReisemesse (ADFC)

Lokalzeit: Fahrrad gegen Auto

Dass man in Ballungsräumen mit dem Fahrrad schneller als mit dem Auto sein kann, zeigt ein Beitrag der WDR Lokalzeit. ADFC-Mitglied Michael Hokkeler tritt in einer Wette gegen WDR-Reporter Marc-André Schröter an.
WDR Lokalzeit aus Bonn: Das Rennen gegen den Stau – Fahrrad gegen Auto

Ein Plakat verschafft sich (saubere) Luft

Werbebildschirm an einer viel befahrenen Kreuzung

Quelle: YouTube

Mit der Kampagne „Zeit für #Mobilwandel“ will das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit humorvollen Plakaten, Videos und Aktionen die Aufmerksamkeit auf die nachhaltige Mobilität lenken. Durch verschiedene Aktionen und Informationsmedien werden Möglichkeiten aufgezeigt, sich nachhaltiger fortzubewegen. Seit Anfang Oktober 2016 wird die Kampagne durch eine weitere Aktion ergänzt. Dazu wurde ein scheinbar gewöhnlicher Werbebildschirm an einer stark befahrenen Verkehrskreuzung aufgestellt. Auf den ersten Blick handelt es sich um Modewerbung, erst nach kurzer Betrachtung entpuppt sich der tatsächliche Hintergrund der Aktion. Durch den Überraschungseffekt erhoffen sich die Initiatoren einen großen Effekt bei Passanten. Konzipiert und umgesetzt wurde die Aktion von der Agentur Tinkerbelle.
Das Video zur Aktion: „Ein Plakat verschafft sich saubere Luft“ (YouTube)
Kampagnenseite „Zeit für #Mobilwandel“ (BMUB)

Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ startet 2016 bereits im Mai

FahrradSeit 2001 motivierten der ADFC und die AOK nach eigenen Angaben rund 1,4 Millionen Menschen, öfter mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ startet dieses Jahr bereits im Mai und läuft bis Ende August. Den Teilnehmern winken zahlreiche Sachpreise. Anmeldungen sind unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de möglich. Die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist Teil des EU-geförderten Projekts „Bike2Work“, das mit unterschiedlichen Aktionen Berufspendler in 14 Ländern zum Radfahren motivieren soll. Teil des Projekts ist auch eine Betriebsberatung, die Arbeitgeber dabei unterstützt, ihre Unternehmen fahrradfreundlich zu gestalten.
Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“
Homepage „Bike2Work“ (Englisch)

Fahrrad anschließen verboten

Die Stadtwerke Mainz haben an Laternenmasten Verbotsschilder angebracht. Wie SWRInfo berichtet, ist es zukünftig verboten, Fahrräder an die Masten anzuschließen. Kritiker sind entsetzt und sehen das fahrradfreundliche Klima der Stadt gefährdet. Der Stadtwerke-Chef verteidigt das Vorhaben und verweist auf die hohen Schäden, die alljährlich durch die Fahrräder angerichtet würden.
Homepage der Stadt Mainz

Heidelberg als “Fahrradfreundliche Kommune” ausgezeichnet

Stuttgart, 7. Dezember 2012. Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, verleiht an die Stadt Heidelberg die Auszeichnung “Fahrradfreundliche Kommune”. Mit dem Zertifikat sollen Erfolge in der Fahrradverkehrsförderung gewürdigt werden.
Derzeit umfasst das Heidelberger Radwegenetz rund 120 Kilometer. Weitere Ausbaumaßnahmen, insbesondere zur Anbindung des neu angelegten Stadtteils “Bahnstadt”, sind geplant. Das Rad ist mit einem Anteil von 30 Prozent das innerstädtisch am häufigsten benutzte Verkehrsmittel in Heidelberg. Mit dem Projekt “SchulRadler” will die Stadt Schüler der 5. Klassen dazu motivieren, mit dem Rad zur Schule zu fahren. Eine weitere Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs stellt das Scherbentelefon dar. Hier können Scherben auf Radwegen gemeldet werden, die dann zeitnah von der Müllabfuhr beseitigt werden.
Heidelberg ist Gründungsmitglied der 2010 ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg. Die Auszeichnung wird für eine Dauer von 5 Jahren vergeben. Danach müssen die Kommunen ihre Erfolge zur Förderung des Radverkehrs erneut unter Beweis stellen.
Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg