Ellen MacArthur Foundation: Initiative für weniger Plastik

Die Stiftung der britischen Seglerin Ellen MacArthur setzt sich für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft ein. Die Extremsportlerin und langjährige Weltrekordhalterin im Einhandsegeln macht sich Sorgen um die Weltmeere. Sie befürchtet, dass 2050 mehr Plastikreste als Fische in den Meeren schwimmen würden. So rief ihre Stiftung 2016 die „New Plastics Economy Initiative“ ins Leben; ein dreijähriges Projekt, das Wege zu weniger Plastik aufzeigen soll. Die Ziele sollen durch Innovation, Wiederverwertung und Recycling erreicht werden. Begleitend erschien die gemeinsam mit McKinsey & Company erstellte Studie „The New Plastics Economy – Rethinking the future of plastics“.
Anlässlich des diesjährigen Weltwirtschaftsforums stellt die Ellen MacArthur Foundation nun eine weitere Studie vor. Ziel ist unter anderem eine Steigerung der Recyclingquote von derzeit rund 5 auf 70 Prozent. Den darin enthaltenen Aktionsplan unterstützen mittlerweile mehr als 40 führende Industrieunternehmen.
Industry endorses plan to recycle 70% of plastic packaging globally
The New Plastics Economy: Catalysing action (Download der Studie)

Greenpeace warnt vor Ethoxyquin in Fischprodukten

Greenpeace hat 54 Fischprodukte aus Lachs, Forelle, Dorade und Wolfsbarsch auf die Substanz Ethoxyquin untersuchen lassen. In allen 38 Speisefischen aus konventionellen Aquakulturen wurden hohe Mengen der Chemikalie, die bis 2011 auch als Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurde, festgestellt. Mittlerweile ist der Einsatz von Ethoxyquin in der EU verboten. Greenpeace bemängelt, dass für Fischprodukte keine Grenzwerte existieren und ruft Verbraucher auf, in den Supermärkten nachzufragen, was diese zu tun gedenken, um die Chemikalie aus den Produkten zu verbannen.