Greenpeace-Studie: Frauen und Kinder leiden besonders stark unter Fukushima

Laut einer Greenpeace-Studie ist die Zahl der Menschenrechtsverletzungen bei Frauen und Kindern nach dem Atomunfall im Kraftwerk Fukushima Daiichi deutlich gestiegen. So sei es zu einem Anstieg körperlicher Gewalt und häuslichen Missbrauchs während des Ausnahmezustands gekommen. Und das, obwohl Japan eine Wohlstandsnation und Unterzeichner von Menschenrechtsabkommen ist. In Japan seien besonders verletzliche Gruppen nach dem Super-Gau nicht ausreichend geschützt worden. Frauen und Kinder litten neben gesundheitlichen insbesondere auch an seelischen sowie finanziellen und sozialen Folgen.

Greenpeace-Studie: Frauen und Kinder leiden besonders stark unter Fukushima (Download in englischer Sprache)

Global 2000 bittet um Spenden für Tschernobyl-Kinder

Die Umweltschutzorganisation Global 2000 aus Österreich unterstützt seit 1995 die jüngsten Opfer der Atomkatastrophe von Tschnobyl. Auch 30 Jahre nach dem Super-Gau leiden immer noch viele Kinder unter den Spätfolgen, z.B. Leukämie oder Lymphdrüsenkrebs. Die Organisation berichtet, dass die Krankenhäuser häufig nicht über die richtige Ausstattung zur Behandlung der Krankheiten verfügten. Und in der aktuellen Auseinandersetzung um die Ost-Ukraine verschlimmere sich die Lage zusäzlich. Global 2000 bittet um Spenden, um den Kindern von Tschernobyl zu helfen.
Global 2000-Spendenaktion „Das besondere Geschenk: Überleben“

Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“

Stieleiche

Anlässlich der diesjährigen Naturschutzwoche Niedersachsen startet die Stiftung Zukunft Wald im Rahmen ihres Projekts „Schulwälder gegen Klimawandel“ mit insgesamt neun Aktionen zum Wald- und Artenschutz in den November. Im gesamten Bundesland gehen Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende raus in die Natur und pflanzen eigenhändig mehr als 30.000 Bäume und Sträucher. Ziel der Aktionswoche ist es, junge Menschen spielerisch an die Themen Wald und Umwelt heranzuführen und ein Naturbewusstsein zu fördern.
Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Zukunft Wald vom 2. November 2016