Kommunalwettbewerb „HolzProKlima“

HolzstapelDer Kommunalwettbewerb, der von der Initiative HolzProKlima und proHolzBW veranstaltet wird, richtet sich an Gemeinden, Städte und Landkreise in Baden-Württemberg, die verstärkt Holz zum Bauen und Wohnen verwenden.
Holz, das energieintensiv hergestellte Materialien ersetzt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Es speichert zudem das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2), das beim Wachstum aus der Atmosphäre aufgenommen wird. Das größte Klimaschutzpotenzial entfaltet Holz, wenn es mehrfach stofflich wiederverwendet wird.
Bewerbungen können bis Freitag, den 31. März 2017 eingereicht werden. Die erforderlichen Unterlagen stehen unter wettbewerb.holzproklima.de zum Download bereit.

Energie-Spar-Kalender 2017

Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat einen Energie-Spar-Kalender veröffentlicht. Er enthält nützliche Haushaltstipps für mehr Klimaschutz und finanzielle Einsparungen.
Der Energie-Spar-Kalender 2017 kann auf den Seiten des Ministerium bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Joblift untersucht Green Jobs

Die Jobsuchmaschine Joblift hat anlässlich der Klimakonferenz COP21 die Entwicklung des Arbeitsmarkts im Klima- und Umweltschutz untersucht. Wichtigste Ergebnisse der Studie: Nur 15 Prozent der Green Jobs wachsen überdurchschnittlich.  Wind- und Solarwirtschaft verzeichnen kein Wachstum ihrer Stellen. Andere erneuerbare Energieträger wie Wasser, Biogas und Erdwärme steigen hingegen um bis zu 7 Prozent jeden Monat an.
Quelle: joblift.de
Beschäftigungsmotor Klimaschutz? Nur 15 % der Green Jobs wachsen überdurchschnittlich (Joblift)

Internationales Klimaschutzabkommen tritt in Kraft: Deutschland ohne Klimaschutzplan

Heute tritt das Pariser Klimaschutzabkommen in Kraft und Deutschland hat seinen eigenen Klimaschutzplan noch nicht verabschiedet. Ein durchaus peinlicher Vorgang, hat sich Deutschland bisher stets als Vorreiter in Klimaschutzfragen geriert. Umweltministerin Barbara Hendricks ist sauer und forderte ein Machtwort der Kanzlerin. Der von ihr vorgelegte Entwurf für einen Klimaschutzplan 2050 wurde vom Koalitionspartner CDU zusammengestrichen. Offensichtlich waren dem Bundeskanzleramt die resultierenden Einschnitte für die Bürger zu drastisch. In einem Spiegel-Interview kündigte Hendricks an, sich dem Widerstand nicht zu beugen und weiterhin an den Einsparzielen und konkreten Zeitplänen festzuhalten.
Experten sind sich einig: Es besteht dringend Handlungsbedarf. Ein UNEP-Report fordert, dass der Ausstoß von Treibhausgasen umgehend und vehement gesenkt werden müssten. Was zu tun ist, um das 2-Grad-Ziel zu erreichen, also die Erderwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen,  hat Greenpeace im Februar 2016 in einer Studie vorgerechnet. Dazu gehört der Kohleausstieg bis spätestens 2035 und die vollständige Abschaffung von Verbrennungsmotoren bei Neuwagen ab 2025. Außerdem müsse die Ausbeutung der Wälder sofort gestoppt und die Tierhaltung reduziert werden.
Umweltministerin Hendricks zum Klimaschutz: „Die Union hat es nicht kapiert“ (Spiegel Online)
Greenpeace-Energieszenario „Der Plan“ (PDF-Datei)

zeozweifrei unterwegs: Aushängeschild für nachhaltige Mobilität

ElektroautoDer baden-württembergische Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat in Bruchsal 30 Schlüssel für Elektroautos an die Projektträger von „zeozweifrei unterwegs“ übergeben. Das Projekt „zeozweifrei unterwegs“ wird über das Programm Klimaschutz mit System des Landes mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, EFRE, sowie mit Landesmitteln gefördert. Ziel ist die flächendeckende Einrichtung von Carsharing-Stationen und Ladesäulen in der Region. Mit der Inbetriebnahme der ersten 25 Stationen und 30 Fahrzeuge bekomme die Region Bruchsal ein echtes Aushängeschild für nachhaltige Mobilität, erklärte Baumann.
E-Carsharing-Projekt „zeozweifrei unterwegs“ im Großraum Bruchsal startet (Pressemitteilung)

19. März 2016: 10. Earth Hour

Am 19. März ist es soweit: Die Earth Hour findet zum zehnten Mal statt. Tausende Städte löschen ab 20:30 Uhr für eine Stunde die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen – als Zeichen für den Klimaschutz. Damit ist die Earth Hour eine der größten Umweltaktionen weltweit.
Website zur Earth Hour

Kinotipp: POWER TO CHANGE – DIE ENERGIEREBELLION

Banner POWER TO CHANGE

Quelle: http://www.change-derfilm.de/

Der Film POWER TO CHANGE – DIE ENERGIEREBELLION feiert am 12. März 2016 Premiere im Konzerthaus Freiburg. Er zeigt den Aufbruch in eine Zukunft, die ohne fossile und atomare Energieträger auskommt und soll laut Regisseur Carl-A. Fechner die Zuschauer dazu ermutigen, gemeinsam für eine nachhaltige und gerechte Welt zu kämpfen.
Tickets können über reservix.de bestellt werden.
Website zum Film POWER TO CHANGE
Brief des Regisseurs zum Filmstart am 17.03.2016

BP-Studie sagt steigenden Energieverbrauch voraus

Nach einer Studie von BP wird der Energieverbrauch kräftig steigen. Es wird geschätzt, dass in 20 Jahren weltweit rund ein Drittel mehr Energie verbraucht wird als heute. Der Anteil Erneuerbarer Energien werde zwar leicht ansteigen, fossile Energieträger wie Kohle, Öl oder Erdgas würden aber weiterhin eine dominante Rolle spielen. Experten rechnen nicht damit, dass unter diesen Voraussetzungen die Klimaziele von Paris erreicht werden können.
BP Energy Outlook 2035: Übergang in eine CO2-ärmere Zukunft

ENTEGA-Blog zu Energie- und Umweltthemen

Screenshot ENTEGA BlogDie ENTEGA Energie GmbH veröffentlicht auf ihrer Website eine Reihe von Tipps und Informationen rund um die Themen Energieeffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit.
Der aktuelle Beitrag berichtet über Best Practise Beispiele zur Verwendung von Erneuerbaren Energien.
ENTEGA Blog
Nachhaltige Stadtentwicklung: Deutschland, deine Ökostrom-Oasen

Historisches Klimaabkommen

Das in Paris verabschiedete Klimaabkommen wird als historisch bezeichnet. Erstmals werden fast alle Länder am Kampf gegen den Klimawandel beteiligt. Die Staaten verpflichten sich, den Temperaturanstieg seit vorindustriellen Zeiten auf unter 2 Grad zu begrenzen. Viele Umweltverbände beurteilen das Abkommen sehr positiv. Der WWF nannte es sogar ein „Meisterstück der Klimadiplomatie“, wie Tagesschau online berichtete.