Untersuchung: Landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Baden-Württemberg frei von Gentechnik

Feld mit MohnblumenDas Land Baden-Württemberg führt seit 2004 jährlich in einem Ernte-Monitoring-Programm Untersuchungen auf gentechnisch veränderte Organismen durch. 2015 und 2016 gab es für keine Pflanzenart Hinweise auf gentechnische Veränderungen. Der baden-württembergische Verbraucherminister Peter Hauk spricht von einem erfreulichen Ergebnis, das den Erfolg der auf den Weg gebrachten Maßnahmen zeige.

Zuständig für die Untersuchungen auf gentechnisch veränderte Organismen sind das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg bzw. das Landwirtschaftliche Technologiezentrum (LTZ) Augustenberg für entsprechende Untersuchungen in Saatgut und Futtermitteln.

Greenpeace warnt vor Ethoxyquin in Fischprodukten

Greenpeace hat 54 Fischprodukte aus Lachs, Forelle, Dorade und Wolfsbarsch auf die Substanz Ethoxyquin untersuchen lassen. In allen 38 Speisefischen aus konventionellen Aquakulturen wurden hohe Mengen der Chemikalie, die bis 2011 auch als Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurde, festgestellt. Mittlerweile ist der Einsatz von Ethoxyquin in der EU verboten. Greenpeace bemängelt, dass für Fischprodukte keine Grenzwerte existieren und ruft Verbraucher auf, in den Supermärkten nachzufragen, was diese zu tun gedenken, um die Chemikalie aus den Produkten zu verbannen.

Billige Lebensmittel erzeugen Kosten für die Gesellschaft (3sat makro)

In einem Interview mit dem 3sat-Wirtschaftsmagazin makro plädiert der Agrarexperte Ulrich Hamm für nachhaltig produzierte Lebensmittel. Dafür müssten auch höhere Preise in Kauf genommen werden. Anderenfalls würden Kosten für andere Dinge wie sauberes Trinkwasser oder die Krankenversicherung steigen. Lebensmittel könnten nur deshalb so billig hergestellt werden, weil die Landwirtschaft nicht für die Folgekosten, die in unserer Gesellschaft entstehen, aufkommen müsste. Als Beispiele nennt Hamm die Belastung von Trinkwasser mit Nitrat und Pflanzenschutzmitteln, die Auswirkungen des Antibiotikaeinsatzes in der Massentierhaltung oder das Bienensterben. Wenn Obstbaumblüten von Menschenhand bestäubt werden müssten, werde es erst richtig teuer.
Preise müssen steigen – Agrarwissenschaftler fordert Ende der Billig-Lebensmittel (3sat makro)

EU-Parlamentarier stimmen für Neuzulassung von Glyphosat

Die EU-Parlamentarier haben für eine weitere Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat gestimmt. Allerdings nur für 7 statt 15 Jahre wie es ursprünglich von der EU-Kommission geplant war. Der Kompromissvorschlag wurde von den Konservativen eingebracht worden. Eine komplette Ablehnung der weiteren Zulassung, wie sie von Grünen und Teilen der Linken gefordert wurde, fand keine Mehrheit.
Meldung auf den Seiten des Europäischen Parlaments: Glyphosate: authorise for just seven years and professional uses only, urge MEPs

Umfrage zum Thema Verpackungsfreies Einkaufen

Was denken Sie zum Thema Verpackungsfreier Lebensmitteleinkauf? Wären Sie bereit, eigene Behälter mit in den Supermarkt zu bringen? Was wären Ihnen verpackungsfreie hochqualitative Lebensmittel wert? Diesen und weiteren Fragen zur Akzeptanz verpackungsfreier Lebensmittel geht eine Online-Umfrage auf den Grund, die im Rahmen einer Projektarbeit im Masterstudiengang Sales Management an der Fachhochschule für Ökonomie und Management in Münster durchgeführt wird.
Online-Fragebogen Verpackungsfreies Einkaufen

Demonstration “Wir haben es satt!”

Das Netzwerk “Wir haben es satt!” ruft am 19. Januar 2013 zu einer Demonstration auf. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Berliner Hauptbahnhof. Um 12 Uhr ziehen die Teilnehmer zum Kanzleramt. Unter dem Motto “Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!” soll für eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft demonstriert werden. Das Bündnis aus Umweltverbänden, Hilfsorganisationen und weiteren NGOs sieht 2013 wegen der gemeinsamen EU-Agrarreform und der Bundestagswahl als entscheidendes Jahr für eine ökologische Wende in der Landwirtschaft an. Unterstützt wird das Vorhaben von Unternehmen der Biobranche.
Website zur Demo”Wir haben es satt!”
Kampagnen-Website “Meine-Landwirtschaft.de”