Ecoterra: Stoppt den DAPL-Kredit der BayernLB!

Die nichtstaatliche Organisation Ecoterra International ruft zum Widerstand gegen die Mitfinanzierung des Pipeline-Projekts Dakota Access Pipeline (DAPL) durch die Bayerische Landesbank auf. Unterstützerinnen und Unterstützer können einen Eil-Apell gegen den Kredit unterzeichnen. Die Entscheidung über die Bewilligung des Kredits will die Bayerische Landesbank Mitte Februar treffen.

Der neue US-Präsident Trump möchte das umstrittene Pipeline-Projekt fortführen, das von seinem Vorgänger Obama nach zahlreichen Protesten nicht genehmigt wurde. Der Bau wird seit Beginn von US- und weltweiten Protesten begleitet und wurde mehrmals auch gerichtlich gestoppt. Es gibt Befürchtungen, dass DAPL die Wasser-Sicherheit von mehreren Millionen Menschen, die am Missouri leben, gefährden und extrem viele Klimagase verursachen könnte. Insbesondere sind viele Einwohner des flussabwärts gelegenen Standing Rock-Reservats besorgt. Sprecher der Standing Rock Sioux erklärten, dass der Bau ihre garantierten Rechte aus historischen Abkommen verletze. Das Öl, das durch die Pileline fließen soll, stammt aus sogenannten nicht-konventionellen Lagerstätten und wird mit Hilfe von Fracking gewonnen.

Die Befürworter betonen die Sicherheit der geplanten Pipeline und weisen beispielsweise darauf hin, dass umweltschädliche Transportbewegungen per Lastwagen vermieden werden könnten.

Mehr als 265.000 Unterschriften für Pangolins!

„Rettet den Regenwald“ hat über 265.000 Unterschriften zum Schutz des Pangolins gesammelt. Damit gehört die Petition „Das Pangolin nicht essen!“ zu einer der größten der vergangenen 30 Jahre. Tierschützer von Pro Wildlife übergeben die Petition Ende September während der CITES-Konferenz in Johannesburg (Südafrika). Dort beraten 182 Staaten, die das Washingtoner Artenschutzübereinkommen unterzeichnet haben, vom 24.9. an über Handelsverbote mit Wildtieren.
Bitte unterschreibt: Das Pangolin nicht essen!

Welt-Pangolintag, 20. Februar 2016

Im Leipziger Zoo leben die einzigen beiden Pangoline des europäischen Kontinents. Wegen ihrer speziellen Ernährungsweise sind die Tiere nicht einfach in zoologischen Gärten zu halten. Die natürliche Heimat der Schuppentiere, wie Pangoline auch genannt werden, liegt in Ost-, Süd- und Südostasien sowie in Afrika südlich der Sahara.
Pangoline sind stark bedroht; darauf machen Naturschutzorganisationen wie Rettet den Regenwald e.V. oder der WWF anlässlich des Welt-Pangolintages am 20. Februar 2016 aufmerksam. Hauptursache für die Bedrohung der Tiere ist die Jagd. Das Fleisch gilt als exotische Spezialität und Körperteile werden in der traditionellen Chinesischen Medizin und bei rituellen Bräuchen verwendet.
Rettet den Regenwald e.V. sammelt im Rahmen einer Petition Unterschriften, die an die Botschaften von China und Vietnam übergeben werden sollen. Am Samstag 20. Februar 2016 können sich Besucher des Leipziger Zoos ausführlich über Schuppentiere informieren und zwischen 10:30 Uhr und 16:00 Uhr Fragen an Vertreter des Vereins stellen (Elefantentempel). Um 11:45 Uhr findet eine große Fütterung der Tiere statt.
Zur Petition: Das Pangolin nicht essen!
Formosa-Ohrenschuppentier – Informationen des Leipziger Zoos