Investition in Radschnellwege lohnend

Dass sich Investitionen in Radschnellwege für die Allgemeinheit lohnen, zeigt eine Kosten-Nutzen-Analyse des geplanten Trambahn-Radschnellwegs in den Niederlanden. Der Reisezeitgewinn wurde in Euro umgerechnet. Dem Radweg könnten jährlich mehr als eine Million Euro Wohlfahrtseffekte gutgeschrieben werden. Die Investitionen von rund fünf Millionen Euro hätten sich in weniger als fünf Jahren amortisiert. Die Untersuchungen wurden von Ernst Bos von Wageningen Research durchgeführt.

Heidelberg als “Fahrradfreundliche Kommune” ausgezeichnet

Stuttgart, 7. Dezember 2012. Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, verleiht an die Stadt Heidelberg die Auszeichnung “Fahrradfreundliche Kommune”. Mit dem Zertifikat sollen Erfolge in der Fahrradverkehrsförderung gewürdigt werden.
Derzeit umfasst das Heidelberger Radwegenetz rund 120 Kilometer. Weitere Ausbaumaßnahmen, insbesondere zur Anbindung des neu angelegten Stadtteils “Bahnstadt”, sind geplant. Das Rad ist mit einem Anteil von 30 Prozent das innerstädtisch am häufigsten benutzte Verkehrsmittel in Heidelberg. Mit dem Projekt “SchulRadler” will die Stadt Schüler der 5. Klassen dazu motivieren, mit dem Rad zur Schule zu fahren. Eine weitere Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs stellt das Scherbentelefon dar. Hier können Scherben auf Radwegen gemeldet werden, die dann zeitnah von der Müllabfuhr beseitigt werden.
Heidelberg ist Gründungsmitglied der 2010 ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg. Die Auszeichnung wird für eine Dauer von 5 Jahren vergeben. Danach müssen die Kommunen ihre Erfolge zur Förderung des Radverkehrs erneut unter Beweis stellen.
Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg