Studie zu Fahrradhelmen vorgelegt

FahrradhelmIm Auftrag des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg und des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hat die HFC Human-Factors-Consult GmbH eine Studie zur Bedeutung des Fahrradhelms durchgeführt. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Fahrradhelme die Folgen von Fahrradunfällen erheblich abmildern können und damit vielfach Leben retten. Darüber hinaus werden Ansätze zur Erhöhung der Helmtragequote aufgezeigt.

Lokalzeit: Fahrrad gegen Auto

Dass man in Ballungsräumen mit dem Fahrrad schneller als mit dem Auto sein kann, zeigt ein Beitrag der WDR Lokalzeit. ADFC-Mitglied Michael Hokkeler tritt in einer Wette gegen WDR-Reporter Marc-André Schröter an.

Feinstaubalarm in Stuttgart

Seit dem 11. Januar 2016 löst die Stadt Stuttgart Feinstaubalarm aus, sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) besonders schadstoffträchtige Wetterlagen vorhersagt. Die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion sollte dann das Auto innerhalb der Umweltzone nicht nutzen und auf den Betrieb von Komfort-Kaminen verzichten. Die Aufforderung hat freiwilligen Charakter, verbindliche Fahrverbote werden bislang nicht ausgesprochen.
Informationen über die aktuelle Feinstaubsituation in Stuttgart

Fahrrad anschließen verboten

Die Stadtwerke Mainz haben an Laternenmasten Verbotsschilder angebracht. Wie SWRInfo berichtet, ist es zukünftig verboten, Fahrräder an die Masten anzuschließen. Kritiker sind entsetzt und sehen das fahrradfreundliche Klima der Stadt gefährdet. Der Stadtwerke-Chef verteidigt das Vorhaben und verweist auf die hohen Schäden, die alljährlich durch die Fahrräder angerichtet würden.
Homepage der Stadt Mainz

Heidelberg als “Fahrradfreundliche Kommune” ausgezeichnet

Stuttgart, 7. Dezember 2012. Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, verleiht an die Stadt Heidelberg die Auszeichnung “Fahrradfreundliche Kommune”. Mit dem Zertifikat sollen Erfolge in der Fahrradverkehrsförderung gewürdigt werden.
Derzeit umfasst das Heidelberger Radwegenetz rund 120 Kilometer. Weitere Ausbaumaßnahmen, insbesondere zur Anbindung des neu angelegten Stadtteils “Bahnstadt”, sind geplant. Das Rad ist mit einem Anteil von 30 Prozent das innerstädtisch am häufigsten benutzte Verkehrsmittel in Heidelberg. Mit dem Projekt “SchulRadler” will die Stadt Schüler der 5. Klassen dazu motivieren, mit dem Rad zur Schule zu fahren. Eine weitere Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs stellt das Scherbentelefon dar. Hier können Scherben auf Radwegen gemeldet werden, die dann zeitnah von der Müllabfuhr beseitigt werden.
Heidelberg ist Gründungsmitglied der 2010 ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg. Die Auszeichnung wird für eine Dauer von 5 Jahren vergeben. Danach müssen die Kommunen ihre Erfolge zur Förderung des Radverkehrs erneut unter Beweis stellen.
Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg