Wolf erschossen – Jäger vor Gericht

Ein Jäger steht heute in Montabauer vor Gericht, weil er im Westerwald nahe Hartenfels einen Wolf erschossen hat. So berichtet die Rheinzeitung. Der Mann hat die Schüsse zugegeben, will das Tier aber für einen Hund gehalten haben. Die Staatsanwaltschaft lastet dem Jäger an, dass er trotz schlechter Sicht und ohne genaue Revierkenntnisse schoss. Davon abgesehen habe er auch keine Erlaubnis gehabt, wildernde Hunde zu töten.
Die Rückkehr des Wolfes in deutsche Wälder ist 150 Jahre nach seiner Ausrottung ein großer Erfolg für den Artenschutz. Um den fragilen Bestand zu schützen, steht der Wolf unter strengem Schutz (Bundesnaturschutzgesetz § 10 Abs.2 Nr.11 a). Er ist dem Anhang A der EU-Artenschutzverordnung von 1997 (VO (G) 338/97) zuzuordnen.
Erschossener Westerwald-Wolf: Jäger vor Gericht (Meldung der Rheinzeitung vom 14.12.2012)

NABU-Projekt “Willkommen Wolf”

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